Hyperaktivitšt - Marburger Konzentrationstraining


Das Marburger Konzentrationstraining (MKT) eignet sich für Kinder (Kurs I) und Jugendliche (Kurs II), die leicht ablenkbar sind, beim Lösen von Problemen mit wenig Bedacht vorgehen, Aufgaben nicht in angemessener Zeit bearbeiten können und schnell aufgeben. Es vermittelt Arbeitstechniken für den Schul- und Hausaufgabenalltag.
Die Kurse sind als Gruppentraining konzipiert, können aber auch als Einzeltraining durchgeführt werden.

Ziele des Trainings (Kurs I) sind:

bei den Kindern:
- Verbesserung der Selbststeuerung
- Vernünftiger Umgang mit Fehlern
- Verbesserung der Leistungsbereitschaft
- Zutrauen in eigenes Können
- Training von Regeln und Strukturen (Herangehensweise an Aufgabenstellungen, deren Umsetzung und Ausführung)

bei den Eltern:
- Vermittlung von Wissen über Konzentration
- Verbesserung der Interaktion zwischen Eltern und Kind

Kurs I ist auf 6 Trainingseinheiten angelegt, findet 1x die Woche statt und dauert 75min. pro Einheit. Die Kosten belaufen sich (inkl. einem Elternabend und auf Wunsch einem Einzelgespräch) auf 140€.    (Ein Einzeltraining kostet 240€ und dauert 60 min. pro Einheit)


Ziele des Trainings (Kurs II) sind:

bei den Jugendlichen:
- sich einer Aufgabe gezielt zuzuwenden
- eine Aufgabe über einen längeren Zeitraum zu bearbeiten
- Aufgabenirrelevantes auszublenden
- die Aufgabe in angemessener Zeit zu beenden
- die Aufmerksamkeit aufrecht zu erhalten

Kurs II ist auf 6 Trainingseinheiten angelegt, findet 1x die Woche statt und dauert 75min. pro Einheit. Die Kosten belaufen sich (inkl. einem Gespräch mit Eltern und Jugendlichen) auf 140€.    (Ein Einzeltraining kostet 240€ und dauert 60 min. pro Einheit)



Zum Schluss noch eine kleine Geschichte, die aus dem Buch von Thomas Armstrong "Das Märchen vom ADHS- Kind" erschienen im Junfermann Verlag stammt.

Der Rosenpsychiater

Es begab sich im Reich der Blumen, dass die Rose eine Praxis eröffnete, um therapeutische Hilfe zu leisten, für ihre "Mitblumen" - beseelt von dem Wissen zu helfen - zum Wohle aller. Den ersten Termin nahm das Gänseblümchen wahr und die Rose kam nicht umhin, der kleinen Blume zu sagen: " Offensichtlich liegen da strukturelle Abnormitäten vor. Man schaue sich nur den großen Klumpen in der Mitte und die repetitive Regelmäßigkeit der strahlenförmigen Blütenblattstruktur an." Als Nächstes konsultierte sie die Lilie, und lautete die Diagnose: " Hier deutet das Fehlen sich entfaltender Blütenblätter im Zentrum auf eine Blütenblattmangelstörung hin." Aber besonders bedenklich hörte sich ihr Urteil über das Stiefmütterchen an: " Diese Blume leidet offensichtlich unter einer Störung, denn ihre pathologisch flachen Blütenblätter überstehen im Winter Frost; sie ist strukturell unfähig, ihre Blütenblätter zurückzuziehen, wenn sie dies ganz eindeutig tun sollte." In keinem der Fälle würdigte der Rosen- Psychiater die natürliche Schönheit der jeweiligen Blume. Entscheidend ist für ihn vielmehr, dass sie alle seinen Vorstellungen von Normalität nicht entsprechen. Und was ist normal?

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